Aus dem „Hamsterrad“ aussteigen…
- 9. März 2026
...und die Quelle des Herzens entdecken
Zu Beginn des Besinnlichen Vormittags und Feier einer Agape lud Br. Helmut Schlegel OFM die Teilnehmenden zu einem Körpergebet nach biblischen Motiven ein; die einfachen Bewegungen und Gesten helfen sich zu erden, zur Ruhe zu kommen und den Fluss der Gedanken zu unterbrechen.
Genau mit solch einer einfachen Handlung hat auch Jesus für eine Unterbrechung, mit der Option sich neu auszurichten, gesorgt, als die Schriftgelehrten eine Frau, die beim Ehebruch ertappt worden war, zu ihm bringen und seine Stellungnahme erbeten. Jesus ist in einer Zwickmühle: nach dem jüdischen Gesetz müsste die Frau gesteinigt werden; wenn er um Barmherzigkeit bittet, bietet er einen Grund selbst angeklagt zu werden. Jesus hält inne, schreibt mit dem Finger in den Sand und wendet so das Blatt: Wer von euch ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein. Daraufhin halten die Schriftgelehrten ebenfalls inne und gehen fort (siehe Joh 8, 1-11).
Das Ritual des Brotbrechens zum Abschluss der Agapefeier („Liebesmahl“) erinnerte an das letzte Abendmahl und an die Liebe, die Jesus seinen Jüngern und somit allen Menschen entgegenbrachte; gemeinsam wurde gebetet, dass die Augen gütig werden, frei von Neid und Eifersucht, neugierig auf alles Schöne in der Welt, und dass die Ohren hellhörig werden und durch die vielen Töne und Geräusche hindurch das Wort Gottes vernehmen.

























