Das Archiv befindet sich noch im Aufbau und wird mit der Zeit ergänzt.

Inklusive Auferstehungsfeier

Der alljährliche inklusive Auferstehungsgottesdienst begann mit dem Osterfeuer im Innenhof der Liebfrauenkirche mit der Entzündung der Osterkerze. Mit Br. Stefan Walser zog die Gemeinde in die Kirche ein, um die Auferstehung Jesu zu feiern. Zum Halleluja zeigte Felicitas einen mitreißenden Auferstehungstanz.

Gemeinsames Osterfrühstück

Natürlich durfte auch dieses Jahr das Osterfrühstück in den Vereinsräumen nicht fehlen. Der Einladung folgend schlossen sich einige Teilnehmende des Gottesdienstes einer Gruppe von LUKAS 14 an, um am „Gastmahl“ teilzuhaben.

Einladung zum Nachdenken – Ostern 2024

Ostern – was für ein Fest!

Karfreitag:

Hoffnungslosigkeit – Scheitern – Finsternis

Jesus wollte Gerechtigkeit für alle, das nannte er Reich Gottes.
Er ermutigte, heilte und liebte im Namen Gottes.
Dafür nahm er den Tod in Kauf.

Karsamstag:

Grabesruhe – alle Träume ausgeträumt – ein großer Stein vor dem Grab.
Schlusspunkt unter allem.

Doch es kommt anders:

Ein neuer Tag

der Stein – weggewälzt
das Grab – geöffnet und leer
die Nachricht – „Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? ER ist nicht hier, er ist auferstanden.“
(Markusevangelium 16,5-6)

Ostern – was für ein Fest!

Was auch immer geschehen ist, ein neues Sehen beginnt.
Das Leben hat den Tod besiegt. Der Gott, dem Jesus vertraut, ist in den dunkelsten Zeiten auch bei uns.
In diesem Vertrauen können wir leben und sterben.

Gisela Paluch

Foto: Gisela Paluch

Die Begegnung mit dem Auferstandenen auf dem Weg nach Emmaus. Jesus selbst erweist sich als der Lebendige.

Ostern – das Fest des Lebens!

Erwacht
zu neuem Leben.

Unsere Freude löse Erstarrtes.
Unsere Liebe schaffe Geborgenheit.

Unsere Güte heile Verbitterung.
Unsere Sanftmut versöhne Streitende.

Unsere Kraft überwinde Mutlosigkeit.
Feiert das Fest des Lebens!

Christus ist erstanden.
Wir mit ihm.

© Gisela Baltes

LUKAS-Treff im März

  • 25. März 2024

Letzte Änderung: 25. März 2024

Der Welt-Down-Syndrom-Tag am 21.03.2024 bot die Gelegenheit ein ganz besonderes Mitglied zum LUKAS-Treff einzuladen. Felicitas Einsporn, eine junge Frau mit Down-Syndrom, hat einem Interview zugestimmt und von ihren Hobbys und ihrer neuen Wohnung erzählt. Felicitas berichtete in Lautsprache in Kombination mit Gebärdensprache zur unterstützten Kommunikation von ihrer Begeisterung ihre Emotionen zum Ausdruck zu bringen, sei es in einer Theatergruppe, beim Tanz oder als Mitglied des Gebärdenchors von LUKAS 14. So hat Felicitas im Anschluss an das Interview einen Tanz zum Schwipslied („Eine Nacht in Venedig“ von Johann Strauss) zum Besten gegeben. Dabei fühlt sie sich gar nicht anders, sondern ganz normal wie alle anderen Menschen auch, denn anders ist ihr normal – unser normal.

„Einfach normal“ – Chanson-Abend mit Haak & Cloşcă

Am 17. 02.2024 war das Kabarett-Duo Haak & Cloşcă bei LUKAS 14 zu Gast. Der Name des neuen Programms „Einfach normal“ könnte nicht zutreffender sein. Elsbeth und Marius präsentierten nicht „nur“ Cover-Versionen, sondern auch selbstgeschriebene Chansons, die typische Alltagssituationen mit scharfer Zunge pointieren. Das Publikum war hellauf begeistert.

Frühlingsbasteln

Beim Frühlings-Basteln am 16.03.2024 traf sich erneut eine Gruppe Bastelbegeisterter in den Vereinsräumen von LUKAS 14. Kathy Widder hat viele unterschiedliche Materialien zum kreativen Gestalten bereitgestellt und stand wie immer mit Rat und Tat zur Seite. So entstanden im Laufe einiger Stunden sehr viele schöne frühlingshafte Kreationen. Insgesamt war es ein sehr gelungenes Event mit tollen Gesprächen und einer super Stimmung.

LUKAS-Treff im Februar

In der Sommerpause besuchten wir Speyer mit Schwester Bernharde. Im Kloster St. Magdalena hörten wir einen Vortrag über Edith Stein. Aus dem Leben von Edith Stein erzählte Schwester Bernharde im LUKAS-treff am 29. Februar. Sie berichtete und zitierte spannende Geschichten aus Büchern der deutschen Philosophin und Frauenrechtlerin jüdischer Herkunft. Auf dem Tisch wurden Zitate von Edith Stein ausgelegt, um so die weisen Worte selbst zu lesen und in sich wirken zu lassen. Mit einen kleinen Imbiss und netten Gesprächen klang der eindrucksvolle Abend aus.

Bibelentdecker im Februar

Beim Bibelentdecker im Februar haben wir diesmal die Jahreslosung 2024 durchgenommen: „Alles was ihr tut, geschehe in Liebe.“ 1. Korinther 16, 14

Die Jahreslosung ist eine große Herausforderung und stellt einen hohen Anspruch an uns. Wir beschäftigten uns damit, was wir „ALLES“ im Alltag „tun“ und was es bedeutet, alles in Liebe zu tun. Wo haben wir im Moment keine Liebe und ist es möglich, alles mit der Liebe zu tun? Die Liebe, die in diesem Text erwähnt wird, ist die Agape Liebe, sprich Gottes Liebe. Das heißt, wir sollen den Blick auf Gott richten. Wir sammelten gemeinsam Bibelverse, wo die Liebe drin vorkommt, um den Begriff Liebe zu erweitern. Über die Verse kamen wir ins Gespräch und im gemeinsamen Austausch, und zum Schluss hörten wir noch einmal ein Lied zur Jahreslosung.

Ikonen gegen den Krieg

Am 5. März besuchte eine Gruppe von LUKAS 14 eine besondere Ausstellung „Ikonen gegen den Krieg“ in St. Hedwig (Griesheim). Ein ukrainisches Künstlerehepaar, Sofia Atlantova und Oleksandr Klymenko, haben Ikonen auf Munitionskisten, die sie selbst, zum Teil unter Lebensgefahr, nahe der Front zum Beispiel bei Bachmut im Osten der Ukraine gesammelt haben, gemalt. Das oft raue Holz der Munitionskisten, zum Teil mit Einschusslöchern, Nägeln oder Scharnieren, teilweise zersplittert, bildet den Untergrund für die Ikonen, die bis auf eine Ausnahme alle ohne das sonst übliche Gold dargestellt werden. Das schreckliche Bild des Krieges verwandelt sich in etwas Trostspendendes, Transzendentes.

Die ausgezeichnete Einführung von Gabriele Then in die symbolische Sprache von Ikonen verdeutlicht, dass Ikonen bei Christen des byzantinischen Ritus eine der Bibel/Heiligen Schrift nahezu ebenbürtige Stellung einnehmen. Ikonen werden nicht „gemalt“ sondern „geschrieben“, jede Blickrichtung der Personen, jede Geste der Hände (die sich wie eine antike Gebärdensprache lesen lassen), jede Farbe haben eine bestimmte Bedeutung und folgen nicht austauschbaren, fest vorgegebenen Mustern.

So konnte auch die Gruppe von LUKAS 14 diese besonderen Ikonen lesen, die tiefe theologische Aussage, die weit über den reinen künstlerischen Aspekt hinausgeht, nachspüren, erfahren und begreifen. Im zum Abschluss gesungenen Lied „Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht“ (GL 450) haben sich Gedanken und Gefühle musikalisch vertieft.

Heute ist Heute – Der Gegenwart eine Chance geben…

…ist das Thema, mit dem Br. Helmut Schlegel OFM am 2. März durch einen „Besinnlichen Vormittag“ mit der Feier einer Agape geführt hat. Bei Meditation, Musik, Gebet und Bibliolog wurde der Gegenwart, dem Heute, nachgespürt, denn zu oft leben wir Menschen in der Erinnerung/Vergangenheit oder planen für die Zukunft, vergessen aber dabei im Hier und Jetzt, in der Gegenwart, zu leben. In den Evangelien finden sich viele Berichte, wie die Heilung des Bartimäus, die zeigen, dass Jesus präsent war, er hörte zu, wendete sich den Kranken und Notleidenden zu, sprach zu den Menschen die seine Nähe suchten. Mit Jesus als Vorbild kann es auch uns gelingen präsent zu sein, sich nicht in Erinnerungen oder Tagträumen zu verlieren, sondern HEUTE zu leben und zu handeln. Nach dem rituellen Brotbrechen gab es noch ein einfaches gemeinsames Mittagessen, damit auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kam.

Einladung zum Nachdenken – März 2024

Wir befinden uns mitten in der Fastenzeit, die mit dem Aschermittwoch begonnen hat und ihren Höhepunkt mit dem Karfreitag erreicht, der zugleich auch ihr Ende ist.
In der heutigen Zeit bedeutet Fasten keineswegs mehr nur auf bestimmte Speisen und Genüsse zu verzichten. Wichtig ist sich Zeit zu nehmen, mit dem Schwerpunkt auf das Sich-Besinnen und sich öffnen für Gottes Gegenwart.
Es ist eine gute und wertvolle Zeit mit Vertrauen in sein Innerstes zu blicken, mit Mut zu erkennen, was sich ändern soll und vor allen Dingen, die Änderungen auch zu vollziehen und durchzuhalten.
 
Fastenzeit – Vorbereitung auf das Fest der Auferstehung Jesu.
 
Dazu können uns die Worte von Gisela Baltes hilfreich sein.
 
Gisela Paluch

Zeit zur Umkehr
vom Überfluss zum Notwendigen
von der Übertreibung zum Genügsamkeit
vom Habenwollen zum Zufriedensein
von der Sucht zur Freiheit

Zeit zur Umkehr
von der Heuchelei zur Aufrichtigkeit
von der Engherzigkeit zur Weite
von der Selbstgerechtigkeit zur Güte
von der Beliebigkeit zur Klarheit
vom Wankelmut zur Treue

Zeit zur Umkehr
vom Ich zum Du
von der Entfremdung zur Nähe
von der Gleichgültigkeit zur Anteilnahme
von der Kränkung zur Versöhnung
von der Feindseligkeit zum Frieden

Zeit zur Umkehr
vom Lärm zur Stille
von der Hektik zum Innehalten
von der Ungeduld zur Gelassenheit
von der Zerstreutheit zur Sammlung
von der Oberfläche zum Wesentlichen

© Gisela Baltes

Ausschnitt aus dem Kreuzweg von Hetty Krist